Bei allen Modeströmungen und gastronomischen Neuentdeckungen gibt es im kulinarischen Bereich eine Konstante, die wie ein Fels in der Brandung Sushi-Ketten oder Kaffeeboutiquen kommen und gehen sieht: die klassische deutsche Imbissbude. Pommes, Currywurst oder auch mal ein Schnitzel mit Senf sind die bevorzugten Gerichte der Deutschen, die im Stehen unter zugigen Eisenbahnbrücken, an Autobahnraststätten oder schnell am Bahnsteig, bevor der Zug einfährt, eine Mahlzeit zu sich nehmen, statt in einem Restaurant essen zu gehen. Die hohe Anzahl der Single-Haushalte fördert diese Vorliebe für das schnelle Essen zwischendurch noch: Wer hat schon Lust, für sich allein abends zu kochen und am Tisch in der Küche zu sitzen? Inzwischen tragen auch die Imbisse der neuen Gesundheitswelle Rechnung und bieten einen frischen Salat oder halbe Hähnchen an. Die frittierten Hähnchenfleischstücken, die riesigen Burger und Pizzen überlässt man den internationalen Fast Food-Restaurants und den Döner den türkischen Kollegen an der nächsten Ecke. Der Imbiss selbst blickt auf eine lange Tradition zurück: Schon im Mittelalter verkauften Händler heiße Speisen und Getränke an Marktbesucher und durchreisende Händler. Meist wurden damals über offenen Feuern lange Fleischspieße aus Schweinefleisch zubereitet. Der Spieß diente gleichzeitig zum Halten, und verzehrt wurde im Stehen oder Weitergehen. Das Wort Imbiss entstammt dem Althochdeutschen Wort "imbizan" und bedeutet nichts anderes als "essen". Man bezeichnete damit eine kleine Zwischenmahlzeit neben Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Oft handelte es sich bei dem Imbiss gerade in den reicheren Häusern um ein zweites Frühstück. Heute schmückt sich jede gute Imbissbude mit der jeweils besten Currywurst als Aushängeschild. Es bleibt ein Streitpunkt zwischen den beiden Städten Hamburg und Berlin, wo denn nun die Currywurst erfunden wurde... Unbestritten war es in den ersten Nachkriegsjahren, als erstmals eine gebratene Brühwurst mit einer neu kreierten scharfen Soße verkauft wurde und großen Erfolg hatte! Der Imbiss bietet günstige Preise und in der Regel keine langen Wartezeiten. Auch wenn man plötzlich Hunger auf Süßigkeiten verspürt oder wenn das Bier mal ausgegangen ist, schafft der Imbiss schnell Abhilfe. Lang lebe die Currywurst!
Bei allen Modeströmungen und gastronomischen Neuentdeckungen gibt es im kulinarischen Bereich eine Konstante, die wie ein Fels in der Brandung Sushi-Ketten oder Kaffeeboutiquen kommen und gehen sieht: die klassische deutsche Imbissbude. Pommes, Currywurst oder auch mal ein Schnitzel mit Senf sind die bevorzugten Gerichte der Deutschen, die im Stehen unter zugigen Eisenbahnbrücken, an Autobahnraststätten oder schnell am Bahnsteig, bevor der Zug einfährt, eine Mahlzeit zu sich nehmen, statt in einem Restaurant essen zu gehen. Die hohe Anzahl der Single-Haushalte fördert diese Vorliebe für das schnelle Essen zwischendurch noch: Wer hat schon Lust, für sich allein abends zu kochen und am Tisch in der Küche zu sitzen? Inzwischen tragen auch die Imbisse der neuen Gesundheitswelle Rechnung und bieten einen frischen Salat oder halbe Hähnchen an. Die frittierten Hähnchenfleischstücken, die riesigen Burger und Pizzen überlässt man den internationalen Fast Food-Restaurants und den Döner den türkischen Kollegen an der nächsten Ecke. Der Imbiss selbst blickt auf eine lange Tradition zurück: Schon im Mittelalter verkauften Händler heiße Speisen und Getränke an Marktbesucher und durchreisende Händler. Meist wurden damals über offenen Feuern lange Fleischspieße aus Schweinefleisch zubereitet. Der Spieß diente gleichzeitig zum Halten, und verzehrt wurde im Stehen oder Weitergehen. Das Wort Imbiss entstammt dem Althochdeutschen Wort "imbizan" und bedeutet nichts anderes als "essen". Man bezeichnete damit eine kleine Zwischenmahlzeit neben Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Oft handelte es sich bei dem Imbiss gerade in den reicheren Häusern um ein zweites Frühstück. Heute schmückt sich jede gute Imbissbude mit der jeweils besten Currywurst als Aushängeschild. Es bleibt ein Streitpunkt zwischen den beiden Städten Hamburg und Berlin, wo denn nun die Currywurst erfunden wurde... Unbestritten war es in den ersten Nachkriegsjahren, als erstmals eine gebratene Brühwurst mit einer neu kreierten scharfen Soße verkauft wurde und großen Erfolg hatte! Der Imbiss bietet günstige Preise und in der Regel keine langen Wartezeiten. Auch wenn man plötzlich Hunger auf Süßigkeiten verspürt oder wenn das Bier mal ausgegangen ist, schafft der Imbiss schnell Abhilfe. Lang lebe die Currywurst!